Archiv für Dezember 2008

Darauf ist bei der Auswahl der Wasserbetten zu achten

Wasserbetten gehören heute zu den beliebtesten Betten überhaupt. Sie zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass sie einen besonders hohen Schlafkomfort bieten, den Rücken optimal entlasten und so der Volkskrankheit Nummer Eins, nämlich den unterschiedlichen Rückenleiden vorbeugen können. Dennoch sollte schon beim Kauf der Wasserbetten der eine oder andere Punkt beachtet werden, um lange Freude an dem neuen Bett zu haben.

Softside oder Hardside: Welches Wasserbett ist besser?

Die grundlegende Entscheidung beim Wasserbetten Kauf muss für ein Softside oder ein Hardside Bett erfolgen. Die Unterschiede sind allerdings lediglich im Aufbau der Betten zu finden, nicht im Schlafkomfort. Das Softside Wasserbett ist mit einem Rahmen aus Schaumstoff versehen, der oftmals noch mit Leder oder anderen textilen Bezügen versehen ist. Dadurch lässt sich dieses Bett optimal frei aufstellen, kann aber genauso in einen vorhandenen Bettrahmen integriert werden. Die Liegefläche wird durch den weichen Rahmen zusätzlich vergrößert, was ein Entscheidungskriterium sein könnte.

Das Hardside Wasserbett ist mit einem stabilen Rahmen aus Holz oder Metall versehen. Es muss zwingend mit diesem Rahmen ausgestattet sein, um seine hohe Stabilität zu erhalten. Darüber hinaus ist es von Bedeutung, dass sich die Liegefläche etwas verkleinert, da das Liegen auf dem harten Rahmen unangenehm erscheint.

Duo oder Mono Wassermatratze

Das zweite Entscheidungskriterium ist die Wassermatratze oder auch der Wasserkern. Man findet diesen als Duo und als Mono Variante im Handel. Bei der Mono Variante befindet sich eine durchgehende Matratze im Wasserbett. Das bietet den Vorteil, dass die bekannte Besucherritze im Bett vergeblich gesucht wird. Allerdings dürfen zwei Personen, die in einem Bett schlafen, keinen zu großen Gewichtsunterschied aufweisen, denn dann kann es schnell zu unangenehmen Schaukelbewegungen kommen, wenn sich der Partner dreht oder auch nur später ins Bett kommt.

Die Duo Variante dagegen sieht zwei Wasserkerne vor. Dadurch kann jeder Wasserkern individuell auf das Gewicht des Einzelnen abgestimmt und befüllt werden. Auch bei unterschiedlichen Schlafenszeiten gibt es keine Probleme, da die Wellenbewegungen sich nicht auf den zweiten Wasserkern übertragen. Die vermeintlich störende Besucherritze ist bei modernen Wasserbetten mit Duo Wasserkernen dagegen kaum mehr zu spüren.

Füllhöhe und Beruhigungsstufen

Weitere wichtige Grundlagen bei der Wahl des richtigen Wasserbetts sind die Füllhöhen und die Beruhigungsstufen. Bei der Füllhöhe sollten wenigstens 20 Zentimeter erreicht werden, um den vom Wasserbett erhofften Schlafkomfort zu erzielen. Es gibt zwar auch Wasserkerne, die eine deutlich geringere Füllhöhe von etwa 15 bis 17 Zentimeter aufweisen, diese können aufgrund des geringeren Wasserinhalts allerdings keinen so guten Liegekomfort bieten. Die vermeintlich günstigeren Kosten sorgen ebenfalls nicht dafür, sich für eine solche Wassermatratze zu entscheiden.

Auch die Beruhigungsstufen sollten bei der Wahl des richtigen Wasserbetts nicht vernachlässigt werden. Problematisch ist hierbei allerdings, dass es keine einheitlichen Standards gibt. Die Beruhigungsstufen werden oftmals prozentual angegeben, doch kann man sich darunter kaum etwas vorstellen. Hier sollte in jedem Fall auf die so genannte Nachschwingzeit geachtet werden. Sie beschreibt, wie lange das Bett nachschwingt, nachdem man sich hinein gelegt hat. Unberuhigte Wasserbetten weisen eine Nachschwingzeit von bis zu 20 Sekunden auf. Sie werden oftmals als zu stark schwankend angesehen, wobei auch diese Schwankungen nur eine Frage der Gewöhnung sind. Voll beruhigte Wasserbetten dagegen haben eine Nachschwingzeit von weniger als einer Sekunde, sie vermitteln aber oftmals nicht das typische Gefühl eines Wasserbetts beim Hineinlegen.