Archiv für Juni 2010
Elektrosmog durch Wasserbett Heizung?
In Bezug auf die Wasserbetten herrschen die unterschiedlichsten Vorurteile und ganz besonders in Bezug auf den Elektrosmog durch die Wasserbett Heizung. Das ist mit einer der häufigsten Gründe, warum sich viele Menschen noch nicht für ein Wasserbett entscheiden konnten. Die Heizungen der Wasserbetten weisen in der heutigen Zeit so gut wie keine Strahlungen auf, denn auch sie unterliegen den technischen Sicherheitsstandards, die vorgegeben sind. Die Heizelemente und genauso die Netz- und Steuerleitung sind abgeschirmt gegen elektrische Felder.
Solange die Heizungen bei Wasserbetten korrekt funktionieren, können keine elektrostatischen Aufladungen entstehen, im Gegensatz zu einem herkömmlichen Bett, wo dieser Fall eintreten kann. Jegliche Aufladung kann vermieden werden, wenn ein Matratzenstopper mit Silberfäden gleich mit zum Wasserbett dazu bestellt wird. Hierbei werden neben den antibakteriellen Wirkungen des Silbers alle Energien an dem Vinyl vorbei geleitet und weiter zum Sockel transportiert.
Die physikalische Seite
Bei vielen Materialien kann eine elektrostatische Aufladung erfolgen, vor allen Dingen dann, wenn sie aus Kunststoff bestehen, wie auch der Wasserkern mit Vinyl ummantelt ist. Das ist eine eindeutige physikalische Tatsache und aus diesem Grund haben viele Menschen bezüglich des Wasserbetts ihre Befürchtungen. Doch sollte genauso einmal das Wasserbett näher betrachtet werden. Durch die Heizung und die Reibung des Bettlakens auf der Oberfläche des Vinyls entsteht eine elektrostatische Aufladung bei einem Wasserbett. Diese wird jedoch durch die Heizung über eine Abschirmung und Schutzleiter absorbiert. Würde dies nicht geschehen, so würde beim Berühren des Partners ein Kribbeln oder im schlimmsten Fall eine Funkenbildung entstehen. Hierbei kommen leitfähige Materialien zum Einsatz, die mit geeigneten Maßnahmen zur Erdung kombiniert werden und die entstandene Aufladung ableiten.
Elektrische Felder in jedem elektrischen Gerät
Jedes elektrische Gerät, welches unter Spannung steht, erzeugt auch ein elektrisches Feld, das ist ein unumstößliches physikalisches Faktum. Sobald sich der Stecker eines Gerätes in der Steckdose befindet, selbst wenn das Gerät ausgeschaltet ist und kein Strom fließt, wird ein elektrisches Feld erzeugt.
Interessenten für Wasserbetten müssen sich keine Gedanken in Bezug auf das elektrische Feld machen, das evtl. ihre Gesundheit schädigen könnte. Schließlich gibt es in Deutschland Richtlinien für die elektrischen Feldstärken, an die sich genauso die Hersteller der Wasserbetten halten müssen. Im Außenbereich ist der zulässige Höchstwert hierfür von 5.000 Volt pro Meter bei Dauerbelastung vorgegeben. Die elektrische Feldstärke bei den Heizungen von Wasserbetten ist jeweils von der Bauart, dem eingesetzten Heizwiderstand und der Systemlösung abhängig und übersteigt nicht 600 Volt pro Meter.
Bei einigen Herstellern der Wasserbett Heizsysteme beträgt die elektrische Feldstärke sogar noch weitaus weniger, so kann diese sogar nur bei vier bis sechs Volt pro Meter betragen. Ebenfalls ist dies vom verwendeten Kabel, der Bauart und dem Typ abhängig.
Die optimale Lösung Damit die elektrischen Felder vermieden werden können, sollte das Wasserbett am besten vorgewärmt werden und während des Schlafens kann der Stecker aus der Steckdose gezogen werden. Das ist noch die simpelste Lösung, um elektrische Felder zu vermeiden.
Doch auch die Hersteller von Wasserbett Heizungen haben hier reagiert und Heizsysteme entwickelt, die über eine zweipolige Netzabschaltung verfügen, die mit einer Zeitschaltuhr kombiniert sind. Damit kann die Heizung vor dem Zubettgehen automatisch abgeschaltet und nach dem Aufstehen genauso automatisch angeschaltet werden. Somit muss der Stecker nicht mehr aus der Steckdose gezogen werden.
Ebenfalls gibt es die Netzfreischalter, die noch besser geeignet sind und im Sicherungskasten montiert werden. Mit den Netzfreischaltern können komplette Zimmer von der Spannungsversorgung abgeschaltet werden. Damit können sogar von den Leitungen in den Wänden die elektrischen Felder vermieden werden.