Wer ans Reisen denkt, der denkt an die schönen Seiten des Urlaubs. Eine Reisekrankenversicherung? Das wird doch nicht notwendig sein, so denkt zumindest laut einer aktuellen Studie ein Drittel der Deutschen. Von allen befragten Urlaubern, die eine Reise ins Ausland planten oder bereits durchgeführt hatten, beantworteten knapp ein Drittel der Befragten die Frage, ob sie eine Reisekrankenversicherung abgeschlossen hätten mit Nein.
Diese Sorglosigkeit macht nicht nur Versicherungsexperten Angst. Denn eines steht fest: die Leistungen der gesetzlichen Kassen reichen bei weitem nicht aus, um sämtliche Kosten für die ärztliche Versorgung der Versicherten im Ausland zu übernehmen. Insbesondere der Krankenrücktransport sei durch die Reisekrankenversicherung mit eingeschlossen, ein Schutz, den nicht einmal die privaten Krankenversicherungen hierzulande bieten können.
Grundsätzlich ist es also durchaus sinnvoll, eine solche Reiseversicherung abzuschließen, will man sich vor massiven finanziellen Verlusten im Urlaub schützen. Die Reiseversicherung untergliedert sich dabei in die Reisekrankenversicherung, die wichtigste Reiseversicherung überhaupt, die Gepäckversicherung und die Reiserücktrittskostenversicherung.
Alle diese Versicherungen schützen vor bestimmten Risiken, wie den Stornogebühren, die anfallen, muss eine Reise kurzfristig abgesagt werden. Ebenfalls ist der Verlust oder Diebstahl des Gepäcks abgesichert. Die wichtigste Versicherung ist jedoch die Reisekrankenversicherung, da für ärztliche Behandlungen die höchsten Kosten anfallen, werden diese nicht von den deutschen Krankenkassen übernommen. Denn auch hierzulande ist es bereits teuer, sich beim Arzt behandeln zu lassen, wie vor allen Dingen die privat Versicherten anhand der Rechnungen erkennen. Doch im Ausland kann dies oft noch deutlich teurer werden.
