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Dirndl ist Bestandteil der Landhausmode

August 26th, 2008 · No Comments

Das Dirndl als fester Bestandteil der Landhausmode erfreut sich großer Beliebtheit. Auch wenn die Bezeichnung Dirndl für ein Trachtenkleid steht, sollte man es dennoch nicht mit einer Tracht verwechseln. Das Dirndl ist so, wie es heute in jedem Geschäft für Landhausmode erhältlich ist, zwar ein Kleidungsstück, das durch bayrische oder österreichische Trachten maßgeblich geprägt wurde, dennoch ist es keine Tracht sondern ein modisches Kleidungsstück.

Das spiegelt sich allein in der Tatsache wieder, dass das Dirndl keinerlei Charakteristik oder Symbolik wie eine Tracht aufweisen kann. Wohl gibt es auch hier Gerüchte, dass das Binden der Schleife von der Schürze den ehelichen Status der Trägerin kundtun soll. So bedeutet angeblich eine links gebundene Schleife, dass die Trägerin noch nicht vergeben ist. Eine Schleife, die rechts gebunden wurde, hingegen signalisiert, dass sie verheiratet oder zumindest vergeben ist. Wird die Schleife in der Mitte getragen, so weist sie die Trägerin als Witwe aus.

Das Mini Dirndl ist eine sehr gewagte Variante des Dirndls, das sich gerade bei jüngeren Trägerinnen großer Beliebtheit erfreut. Bei dieser Dirndl-Art wird die Weiblichkeit der Trägerin sehr stark betont. Daher sollte die Figur der Trägerin dem Dirndl entsprechen.

Das Dirndl ist äußerst wandlungsfähig. Je nach Anlass kann es aus Baumwollstoff, der entweder unifarben oder bedruckt sein kann, aus Leinen oder sogar aus Seide gefertigt sein. Das traditionelle Dirndl ist in der Regel einteilig und ist auf der Vorderseite mit einem Verschluss versehen. Um das Dirndl zu komplettieren, trägt die Dame eine weiße Dirndl-Bluse dazu. Auch die Schürze ist fester Bestandteil des Dirndls.