Der Schädlingsbekämpfer ist ein anerkannter Beruf nach dem Berufsausbildungsgesetz (BBiG). In einer dreijährigen Ausbildungszeit lernt der angehende Schädlingsbekämpfer nicht nur, was er als Schädlinge einzustufen hat, er lernt auch, wie er sie bekämpft und einen erneuten Befall durch die ungebetenen Gäste vorbeugen kann.
Ein Schädling stellt in vielen Fällen eine gesundheitliche Bedrohung für Mensch und in einigen Fällen auch für Tiere dar. Aus diesem Grund muss der Schädlingsbekämpfer genau wissen, um welche Art von Schädling es sich bei dem Befall handelt. Entsprechend seiner Situationseinschätzung verwendet er die geeigneten Methoden, um als moderner Kammerjäger zum Erfolg zu gelangen. In einigen Fällen hinterlässt der Schädlingsbefall entsprechende Spuren, wie zum Beispiel Taubenkot. Dieser Taubenkot ist äußerst aggressiv und greift die Oberfläche der Gebäudefassaden an. Hier können mit Trockeneisstrahlen gute Reinigungserfolge erzielt werden.
Das Arbeitsumfeld von einem Schädlingsbekämpfer erstreckt sich auf Unternehmen, die im Bereich Gesundheits- und Vorratsschutz tätig sind. Auch der Holz- und Bautenschutz sowie der Pflanzenschutz gehören zu seinen Aufgabenbereichen. So gehört auch die Taubenabwehr zu seinen Aufgaben.
Mensch, Maschinen, Materialien, Bauten, Tiere und noch viel mehr werden vom Schädlingsbekämpfer durch sein Wirken geschützt. Zu diesem Zweck plant er bei einem Schädlingsbefall die Maßnahmen, die zur präventiven Schädlingsabwehr und –bekämpfung notwendig sind und führt diese auch durch.
