Glaubt man aktuellen Umfragen und Studien zum Thema Fasten, so wird man schnell erkennen, dass viele Menschen den Genuss von Tee unweigerlich mit einer Fastenkur in Verbindung bringen. Doch woran liegt das eigentlich? Sind wirklich bei jeder Fastenkur die unterschiedlichen Teesorten so bedeutend, spielen sie eine so wichtige Rolle?
Ja, denn Tee ist der natürliche Stoff, um den Körper zu entgiften. Und genau dies ist schließlich das Ziel beim Heilfasten: Nämlich den Körper von Giftstoffen zu befreien, die wir ihm mit ungesunden Lebensmitteln, wie Tabak, Kaffee und Alkohol Tag für Tag aufs Neue zuführen.
Um den unnötigen Ballast los zu werden, eignet sich das Fasten ideal. Dabei bietet der Tee die Möglichkeit, die Giftstoffe aus dem Körper zu schwemmen, was nicht zuletzt auch an seiner stark Harn treibenden Wirkung liegt. Abgesehen davon wird bei einer Fastenkur auch die Sinneswahrnehmung geschärft. Egal, ob es um Sehen, Hören, Riechen oder Schmecken geht, durch das Fasten werden alle Sinne intensiver. Nutzt man während der Fastenkur nun einen besonders guten Tee, so wird dieser als wahrer Hochgenuss eingestuft werden.
Das Fasten an sich beginnt immer mit einem Aufbautag. Dabei wird nur sehr wenig gegessen, aber noch nicht vollständig auf die Nahrung verzichtet. Der Körper soll sich dadurch langsam an die Reduktion der Nahrung gewöhnen. Außerdem muss eine Darmreinigung erfolgen, soll die Fastenkur erfolgreich durchgeführt werden. Hierzu wird meist ein Einlauf verwendet. Nach dieser Einführung wird in den nächsten Tagen die eigentliche Fastenkur folgen, bei der man auf feste Nahrung meist gänzlich verzichtet. Gegen Ende der Kur folgen ein bis zwei Tage des Fastenbrechens. An diesen soll der Körper sich langsam wieder an die Nahrungsaufnahme gewöhnen.
