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Immobilie in Passivbauweise spart Tausende Euro

Oktober 3rd, 2008 · No Comments

Wer sich für den Bau eines eigenen Hauses entscheidet, der greift dabei immer häufiger auf die Passivbauweise zurück. Eine Immobilie, die in dieser Bauweise errichtet wird, benötigt in der Regel nur minimale Heizkosten und diese auch nur im Winter, wenn es sehr kalt wird. Andernfalls erwärmt sich die Immobilie komplett durch die Abwärme der Bewohner und der elektrischen Geräte.

Laut Experten kann man jährlich mit Einsparungen von 80 Prozent gegenüber den Niedrigenergiehäusern rechnen. Bei einer Wohnfläche von 140 Quadratmetern entspricht das einer jährlichen Einsparung von gut 600 Euro. Im Bezug auf die laufenden Kosten einer Immobilie ist diese Bauweise also schon sehr sinnvoll. Doch nicht nur im Bereich der stets laufenden Kosten kann man den einen oder anderen Euro sparen.

Nein, Vater Staat fördert solche Immobilien noch mit kräftigen Zuschüssen. Pro Wohneinheit gewährt die KfW, die Kreditanstalt für Wiederaufbau, beispielsweise zinsvergünstigte Darlehen bis zu 50.000 Euro. Weiterhin können die einzelnen Kommunen noch Fördermittel vergeben, die oft zwischen 5.000 und 10.000 Euro liegen. So wird die Immobilien Finanzierung dank der verschiedenen Förderungen zu einem Kinderspiel.

Man muss sich allerdings auch dessen bewusst sein, dass ein Passivhaus etwa 15.000 Euro mehr kostet, als ein normales Haus. Im Bau fallen hier also Mehrkosten an, die allerdings durch die Förderungen ideal wieder aufgefangen werden können. So lohnt sich das Passivhaus für Jedermann, zumal man gleich zweimal mit diesem sparen kann, einmal bei den laufenden Kosten und einmal bei den Anschaffungskosten.