Die Dosiertechnik findet in den unterschiedlichsten Branchen und Unternehmen Anwendung. So wird beispielsweise seit vielen Jahren das Wasser in Schwimmbädern erfolgreich mit den unterschiedlichsten Dosieranlagen mit Chlorgas desinfiziert.
Damit eine Desinfektion sicher und wirtschaftlich durchgeführt werden kann, zugleich aber auch keine gesundheitlichen Gefahren für Personal und Badegäste besteht, bedarf es dem optimalen Zusammenspiel der Dosieranlage, Vakuumtechnik, z. B. Vakuumreglern sowie der Geräte, die die notwendigen Messungen und Einstellungskorrekturen vornehmen.
Kaum ein Mensch macht sich Gedanken, wie viel Arbeit und Technik hinter dem Produkt steckt, das täglich aus unseren Wasserhähnen fließt. Für die Aufbereitung von Trinkwasser ist es unumgänglich, dass eine Desinfektion erfolgt, die sowohl effektiv als auch ungefährlich für die Gesundheit ist. Ein weiterer Faktor ist die Umweltbelastung, sie darf bei der Trinkwasseraufbereitung mittels entsprechender Dosieranlagen, nicht außer Acht gelassen werden. Zur Desinfektion von Trinkwasser wird häufig Chlordioxid verwendet.
Nun ist es aus chemischen und physikalischen Gründen nicht möglich, Chlordioxid zu lagern. Aus diesem Grund wird es direkt vor Ort, zum Beispiel im Wasserwerk hergestellt. Um den Stoff herzustellen, gibt es unterschiedliche Verfahren. Aber ganz gleich, ob das Chlordioxid nun nach dem Salzsäure-/Natriumchloridverfahren oder aus Chlor und Natriumchlorid hergestellt wird, eine exakte Dosierung mit der entsprechenden Dosiertechnik wird benötigt.
Chlordioxid stellt eine kostensparende, zugleich aber auch wirtschaftliche Lösung für Desinfektionsaufgaben dar. Eine Integration in Prozessanlagen lässt sich problemlos bewerkstelligen, da es möglich ist, die Prozesse der Messung und Regelung zu automatisieren.
